Sortiment

rutaNatur – Unverpackt Augsburg

Sortiment: Food

Aufstriche, herzhaft und süß

Fruchtaufstriche
Honig
Nussmuse
Streichcremes

Backwaren

Wechselndes Vollwert-Brot- und -Gebäckangebot

Backzutaten

Agaranta
Ahornsirup
Backpulver
Eispulver Basis, Schoko, Vanille
Nougat Haselnuss
Orangen- und Zitronenöl
Süße Zitrone
Trockenhefe
Vanillezucker
Zucker: Kokos und Vollrohr

Essig

Apfelessig, naturtrüb
Balsamessig aus Modena
Himbeeressig
Weißweinessig

Feinkost

Blütenpollen
Grüne Oliven ohne Stein
Kalamata Oliven ohne Stein
Passata
Senf, verschieden
Tomatenmark

Getränke, alkoholfrei

Kokoswasser
Säfte
Wasser

Getränke, alkoholisch

Biere
Schwäbischer Apfelmost
Weine

Getreide und Pseudogetreide

Amaranth
Bayerischer Reis, Perl-Dinkel
Bayerischer Reis, Perl-Emmer
Bayerischer Reis, Ur-Getreide-Mix
Braunhirse
Buchweizen
Bulgur
Couscous, braun
Dinkel
Dinkelflocken
Einkorn
Emmer
Hafer
Haferflocken
Hirse
Müslimischung
Nacktgerste
Popcorn-Mais
Quinoa, rot
Quinoa, weiß
Roggen
Sojagranulat
Weizen

Gewürze

Anis
Basilikum
Bohnenkraut
Bourbon Vanille
Chili gemahlen
Chilischoten
Cumin gemahlen
Curry scharf und süß
Dillspitzen
Fenchel
Kardamom
Koriander
Kümmel
Kurkuma
Lorbeerblätter
Majoran
Meersalz mit jodhaltigen Algen
Muskatnuss
Nelken
Oregano
Paprika
Pfeffer
Rosmarin
Schwarzkümmel
Steinsalz
Thymian
Wacholderbeeren
Zimt Ceylon
Zimtstangen

Hülsenfrüchte

Belugalinsen
Berglinsen
Bohnen, weiß
Erbsen
Kichererbsen
Kidneybohnen
Linsen, gelb
Linsen, grün
Linsen, rot
Pintobohnen
Sojabohnen

Kaffee, Kakao

Carobpulver
Espressobohnen
Getreidekaffee
Kaffeebohnen
Kakaonibs
Kakaopulver

Keimsaaten

Alfalfa
Kresse
Mungbohnen
Radieschen
Rucola
Rosenklee

Mehl, Grieß

Dinkelgrieß
Dinkelmehl Type 630
Hanfmehl
Kartoffelstärke
Kokosmehl
Paniermehl Vollkorn
Polenta
Weizenmehl Type 1050
Weizenmehl Type 550
Weizenvollkorngrieß

Milchprodukte und Eier

Bergkäse
Eier
Joghurt
Milch
Sahne
Tilsiter

Nüsse, Kerne

Cashewkerne
Erdnusskerne
Haselnusskerne
Macadamianüsse
Mandeln
Paranusskerne
Pinienkerne
Pistazien gesalzen
Walnusskerne

Obst, Gemüse

Wechselndes Obst- und Gemüseangebot

Öle, Fette

Ghee
Haselnussöl
Kokosöl
Kürbiskernöl
Olivenöl
Rapsöl
Sonnenblumenöl
Walnussöl

Ölsaaten

Blaumohn
Chiasamen
Goldleinsamen
Hanfsamen
Kürbiskerne
Leinsaat
Sesam
Sonnenblumenkerne

Reis

Basmatireis, natur
Basmatireis, weiß
Jasminreis
Langkornreis, natur
Roter Reis (Camargue)
Rundkornreis, natur
Wildreis medium, Grad A

Süßwaren

Baobabs
Cracker
Kekse
Kekse, vegan
Konfekt und Pralinen
Schokofruchtperlen
Vegane Bruchschokoladen

Tee

Grüntee Jasmin
Grüntee Sencha
Gute Laune Tee
Kamille
Orangenfrüchtetee
Salbei
Schokominze
Schwarztee Asam
Schwarztee Darjeeling
Schwarztee Earl Grey
Waldbeerfrüchtetee

Teigwaren, handgefertigt

Dinkelvollkorn-Paccheri
Dinkelvollkorn-Conchiglie
Karotten-Conchiglie (Purple Haze)
Chili-Fusilli
Dinkel-Hanf Paccheri
Zimt-Paccheri

Teigwaren

Dinkel Spaghetti
Farfalle Semola
Kid’s Pasta Farm
Lasagne Semola
Orecchiette
Penne Intergrale

Trockenobst

Apfelwürfel
Aprikosen
Bananenchips
Cranberries
Datteln
Erdmandeln
Feigen
Getrocknete Mangos
Gojibeeren
Kokosraspel
Korinthen
Maulbeeren
Pflaumen
Rosinen
Studentenfutter

Vegane Ersatzprodukte

Butter
Mandelmilch
Sojamilch
Cashewmilch
Macadamiamilch
Seitan
Tofu im Glas

Sortiment: Non-Food

Behälter, Taschen, etc.

Diverse Gläser und Flaschen
Brot- und Lunchboxen
Gewürzdosen
Naturtaschen
rutaNatur Stofftaschen

Haushalt

Ätherische Öle
Bee’s wrap
Duftstein
Glasmörser
Kornquetsche
Kresse-Sieb
Passiertuch
Stapelbehälter
Teedosen
Tonkeimer
Trinkflaschen, diverse

Hygieneartikel

Faltbinden aus Baumwolle
Kosmetikpad
Menstruationstasse
Slipeinlagen aus Baumwolle
Stofftaschentuch
Toilettenpapier, Bambus

Körperpflege

Deodorant
Körperseifen
Lippenbalsam
Rasierseife
Festes Shampoo
SWAK Zahnbürsten und Zubehör
Wattestäbchen aus Baumbus & Baumwolle
Zahnbürsten, Bambus
Zahnbürstenhalter, Bambus
Zahnöl
Zahnputztabletten
Zahnsalz
Zahnseide

Literatur

Kinderbücher
Plastikfrei Bücher
Ratgeber
Rezeptbücher
Selbermach-Literatur

Reinigungsmittel

Allesreiniger
Enthärter
Flüssigwaschmittel
Geschirrspülmittel
Kaiser-Natron
Kernseife
Klarspüler für Spülmaschine
Regeneriersalz für Spülmaschine
Reine Zitronensäure
Schwammtücher
Spülmittel für Spülmaschine
Spülschwamm
Wasch-Soda
WC-Reiniger


Allgemeine Informationen und Zubereitungsempfehlungen

 

Backzutaten

 

Agaranta

Agaranta ist ein reines, 100 % pflanzliches Geliermittel und besteht aus Agar Agar, das aus Algen gewonnen wird, und Pfeilwurz. Durch die Kombination dieser beiden Zutaten entsteht eine sehr geschmeidige, aber schnittfeste Konsistenz. Agaranta ist farblos und eignet sich für die Herstellung von Fruchtaufstrichen, Desserts oder zum Backen. 180 g entsprechen ca. 6 Blatt Gelatine.

Zubereitungsempfehlung: Agaranta mit 100 ml kalter Flüssigkeit glatt rühren, in die kalte Flüssigkeit einrühren, aufkochen und 2 Min. köcheln lassen. Dabei ständig rühren. Für die Zubereitung kalter Speisen, Agaranta mit 100 ml kalter Flüssigkeit verrühren, aufkochen und 1 Min. bei geringer Hitze köcheln. Anschließend etwas abkühlen lassen und langsam die kalten Zutaten beimischen. Nach ca. 3 Stunden im Kühlschrank ist die Masse geliert.

Getreide und Pseudogetreide

 

Amaranth

Amaranth gilt als das Hauptnahrungsmittel der Inka und Azteken und enthält viele leicht verwertbare Nähr-, Vital- und Mineralstoffe. Die kleinen runden gelblichen Kerne sind leicht nussig im Geschmack und können sowohl süß als auch herzhaft zubereitet werden. Gekocht schmecken sie als Suppeneinlage, in Gemüsepfannen und Füllungen oder als Beilage sowie in süßen Aufläufen. Gemahlen können sie in Pfannkuchen und Tortillas verarbeitet werden, gepufft eignen sie sich als Zutat für Müsli und Gebäck.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Amaranth in einem Haarsieb gründlich unter fließend heißem Wasser abspülen und in der doppelten Menge Wasser aufkochen. Dann bei kleiner Hitze 25 Minuten köcheln lassen und nach 5 – 10 Min. nachquellen lassen. Die fertige Konsistenz sollte breiartig sein.


Bayerischer Reis, Perl-Dinkel

Perl-Dinkel wird auch Dinkelino oder Dinkelreis genannt und wird aus Urdinkel hergestellt. Er ist mild nussig im Geschmack und kann als Alternative für Weizen verwendet werden. Er eignet sich für die Zubereitung von Risottos, als Beilage für Gemüsegerichte, als Salat oder für die Zubereitung von süßem Milchreis.

Zubereitungsempfehlung: Perl-Dinkel entweder mit der 1,5-fachen Menge an Wasser oder Gemüsebrühe zubereiten (dann bleibt er eher körnig und fest) oder mit der 2-fachen Menge Wasser oder Gemüsebrühe (dann wird er eher weich). In jedem Fall 25 Min. köcheln


Bayerischer Reis, Perl-Emmer

Perl-Emmer ist eine Urform des Weizens und kann wie Reis verwendet werden. Er hat einen kräftig nussigen Geschmack und kann für die Zubereitung von Beilagen zu Gemüsegerichten, von Pfannengerichten, von Füllungen sowie von Getreideklößen oder -bratlingen verwendet werden.

Zubereitungsempfehlung: Perl-Emmer entweder mit der 1,5-fachen Menge an Wasser oder Gemüsebrühe zubereiten (dann bleibt er eher körnig und fest) oder mit der 2-fachen Menge Wasser oder Gemüsebrühe (dann wird er eher weich). In jedem Fall 25 Min. köcheln.


Braunhirse

Die Braunhirse ist eine Wildform der Hirse und gehört wie der Hafer zu den Rispengräsern. Sie ist eine der ältesten Kulturpflanzen und stammt ursprünglich aus Asien. Braunhirse gibt es ungeschält als ganzes Korn oder bereits gemahlen und hat einen leicht nussigen Geschmack. Sie gilt als das mineralstoffreichste Getreide der Erde und ist daher wie ein Nahrungsergänzungsmittel zu verwenden. Durch ihre basische Wirkung verhindert sie zudem eine Übersäuerung und Entmineralisierung des Körpers. Sie enthält kein Gluten.

Zubereitungsempfehlung: Die Braunhirse als ganzes Korn sollte nicht gekocht werden, da sie nicht weich wird und dabei ihre wertvollen Inhaltsstoffe verliert. Besser ist es sie zu Mehl zu verarbeiten oder zu quetschen und in Müslis, Säfte oder Smoothies zu verrühren. Beim Backen kann sie bis zu 20% des „normalen“ Mehls ersetzen. Damit die Inhaltsstoffe ihre volle Wirkung entfalten können, wird empfohlen, ca. 2 – 3-mal täglich etwa 1 EL gemahlenen Braunhirse zu sich zu nehmen. Alternativ lassen sich Keimlinge mit einem Sprossenglas o.ä. herstellen. Nach ca. 3 bis 4 Tagen hat man Keimlinge, die den Vitamingehalt noch vervielfältigen. Diese eignen sich zur Verfeinerung von Salaten, Suppen oder Brotaufstrichen.


Buchweizen

Buchweizen kann mit seinen vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten als gute Alternative zu Getreide verstanden werden. Er schmeckt nussig und lässt sich gekocht wie Reis als Beilage zu Gemüsegerichten, Salat und Suppe, als Brei, Auflauf oder als Bratling zubereiten. Aus Buchweizenmehl lassen sich leckere Brote und Pfannkuchen herstellen.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Buchweizen mit ca. 375 ml Wasser zum Kochen bringen, danach 15 Min. köcheln und anschließend 5 Min. quellen lassen. Buchweizen sollte vor dem Kochen gewaschen werden.


Bulgur

Bulgur wird aus gereinigtem und sortiertem Hartweizen hergestellt. Dieser wird dann vorgekocht, dehydriert, geschält, gefiltert und fein gemahlen. Bulgur besitzt eine grießähnliche Konsistenz und schmeckt herzhaft nussig nach Getreide. Er kann süß oder herzhaft zubereitet werden und schmeckt pur als Beilage zu Gemüse, in Suppen oder als Salat sowie in süßen Aufläufen.

Zubereitungsempfehlung: Bulgur mit der 2,5-fachen Menge an Wasser für ca. 7 Min. kochen. Danach vom Herd nehmen, abdecken und quellen lassen. Pro Person wird eine Menge von 60 bis 80 g empfohlen.


Couscous, braun

Der braune Couscous, der traditionell in Nordafrika zubereitet wird, wird aus Vollkornweizengrieß hergestellt. Er wird zunächst mit Wasser agglomeriert, danach mit Dampf vorgegart, getrocknet und verpackt. Er schmeckt nach Vollkorngetreide und kann sehr gut in Kombination mit Hülsenfrüchten, wie zum Beispiel Kichererbsen oder Linsen und Gemüse zubereitet werden. Er schmeckt auch kalt als Salat oder in Verbindung mit süßen Zutaten wie Feigen, Datteln oder Rosinen.

Zubereitungsempfehlung: 150 g Couscous mit der 2-fachen Menge kochendem Wasser aufgießen, danach ca. 5-10 Minuten quellen lassen.


Dinkel

Dinkel ist eine heimische Kulturpflanze und wurde bereits seit ca. 2000 v. Chr. angebaut, bevor er vom leichter zu verarbeitenden Weizen zunehmend verdrängt wurde. Er wird auch als Spelz bezeichnet und ist, wie der Name schon sagt, von Spelzen umhüllt, die das Korn vor Umwelteinflüssen schützen. Daher gestaltet sich auch die Verarbeitung von Dinkel aufwendiger als die von Weizen, da dieser Spelz für die weitere Verarbeitung des Getreides zunächst entfernt werden muss. Er enthält eine Vielzahl an Mineralstoffen und Vitaminen, die schon Hildegard von Bingen zu schätzen wusste und kann bei allen Rezepten anstelle von Weizen verwendet werden. Sein Geschmack ist leicht nussig.
Dinkel hält sich bei dunkler, kühler Lagerung etwa ein Jahr.

Zubereitungsempfehlung: Das ganze Dinkelkorn kann gekocht als Beilage, in Salaten, Suppen und Eintöpfen serviert werden. Dinkelschrot oder Flocken können für Müslis, Grützen und zum Backen verwendet werden. Schließlich können aus Dinkelmehl jegliche Art von Brot und anderes Gebäck, wie Kuchen, Kekse oder auch Pfannkuchen zubereitet werden. Unreif geerntet ist Dinkel auch als Grünkern bekannt. Zudem ist Dinkel eine Alternative zu Kaffee und auch der vom Korn abgetrennte Spelz findet als Kissenfüllung seine Verwendung.


Dinkelflocken

Dinkelflocken werden aus Dinkel-Getreide gewonnen. Durch hydrothermische Behandlung werden die Kerne formbar gemacht und die Stärke aufgeschlossen. Danach werden sie in Walzen zu Flocken verarbeitet. Dinkelflocken können wie Haferflocken mit Milch oder Joghurt, zur Verfeinerung von Müsli oder Crunchy oder für Suppen, Burger, Aufläufe, Kuchen und Nachspeisen verwendet werden. Für weitere Infos zu Herkunft und Nährstoffen siehe Dinkel.

Zubereitungsempfehlung: Für einen warmen Brei, Flocken mit etwas Wasser oder Milch aufkochen und ca. 20 Min. köcheln lassen, bis eine breiartige Konsistenz entsteht. Nach Belieben würzen und mit Nüssen oder Trockenfrüchten verfeinern.


Einkorn

Einkorn ist ein Urgetreide aus der Steinzeit und somit eine der ältesten Getreidearten der Menschheit. Da der Ernteertrag des Einkorns im Vergleich zum Aufwand sehr gering ist, wurde es im Laufe der Zeit von Weizen und Dinkel verdrängt. Durch seine feste Umhüllung ist es allerdings für den biologischen Anbau perfekt geeignet, da diese ihm einen natürlichen Schutz vor Umweltgiften und Schädlingen bietet. Durch seinen hohen Carotingehalt hat Einkorn eine goldgelbe Farbe. Als Mehl gemahlen eignet es sich für die Zubereitung von Brot und Gebäck sowie Mehlspeisen. Dabei sollten Teige aus Einkorn nicht zu stark geknetet werden, da sie sonst zu weich werden. Mit Einkorn lassen sich bessere Backergebnisse erzielen als mit anderen Vollkornmehlen. Es kann dabei als Ersatz von oder Zusatz zu Weizen- oder Dinkelmehl verwendet werden. Geflockt kann es zu Müslis, Suppen oder zu Soßen (als Bindemittel) hinzugegeben werden. Einkorn enthält sehr viel Eiweiß und wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium, Zink und Eisen. Es sollte kühl, trocken und lichtgeschützt aufbewahrt werden.


Emmer

Emmer oder auch Zweikorn ist eine Stammform des heutigen Weizens und stellt zusammen mit dem Einkorn eine der ältesten kultivierten Getreidearten dar. Bereits vor ca. 10.000 Jahren wurde es zum ersten Mal im Vorderen Orient angebaut. Wie auch Dinkel und Einkorn ist der Emmer von Spelzen umgeben, die ihn vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen, aber auch eine aufwendigere Verarbeitung zur Folge haben. Daher wurde es wie Einkorn nach und nach von Weizen und Dinkel verdrängt und wird heute nur noch selten angebaut. Emmer enthält besonders viel Eiweiß und Mineralstoffe und hat einen hohen Carotingehalt. Sein Mehl ist goldfarben und zeichnet sich durch einen besonders würzigen Geschmack aus. Daher eignet es sich gut zum Backen von Brot, Pizzateig oder Keksen und für die Zubereitung von Mehlspeisen, wie zum Beispiel Pfannkuchen. Auch Nudeln oder Knödel bekommen durch Emmer einen besonderen Geschmack. Zudem wird Emmer bei der Bierherstellung eingesetzt. Als ganzes Korn kann Emmer gequetscht als Zugabe ins Müsli oder als Keimling verwendet werden. Da Emmer relativ wenig Klebeeiweiß enthält, ist es ratsam beim Backen etwas Weizen- oder Dinkelmehl beizumischen.


Hafer

Hafer gehört zur Familie der Süßgräser und ist sehr widerstandsfähig und nährstoffreich. Im Mittelalter war Hafer das meistgegessene Getreide in Mittel- und Osteuropa und wurde dann von Roggen und Weizen verdrängt. Es gibt ca. 23 verschieden Arten von Hafer, wovon die meisten in Südspanien und Nordwestafrika vorkommen. Die Sorte Saat-Hafer wird vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von Haferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus Hafer gewonnen. Hafer enthält viel Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Der in ihm enthaltene lösliche Ballaststoff Beta-Glucan schützt die Darmschleimhaut und sorgt für einen langsamen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Das Beta-Glucan aus dem Hafer bindet außerdem überflüssige Stoffe wie z.B. Gallensäuren und fördert ihre Ausscheidung. Er ist daher gut zur Entgiftung geeignet. Zudem enthält Hafer mindestens doppelt so viel Eisen wie Fleisch. Hafer ist glutenarm und kann als Mehl oder Flocken zum Backen und Kochen verwendet werden.


Haferflocken

Haferflocken sind grundsätzlich Vollkornkost und enthalten immer die Randschichten und den Keimling des Haferkorns. Welche Haferflocken man verwendet – ob groß, klein oder fein – ist lediglich Geschmackssache. Haferflocken können mit Milch oder Joghurt, zur Verfeinerung von Müsli oder Crunchy oder für Suppen, Burger, Aufläufe, Kuchen und Nachspeisen verwendet werden. Für weitere Infos zu Herkunft und Nährstoffen siehe Hafer.

Zubereitungsempfehlung: Für einen warmen Brei, Flocken mit etwas Wasser oder Milch aufkochen und ca. 20 Min. köcheln lassen, bis eine breiartige Konsistenz entsteht. Nach Belieben würzen und mit Nüssen oder Trockenfrüchten verfeinern.


Hirse

Die leicht bekömmliche Hirse ist mild im Geschmack eignet sich für süße und herzhafte Gerichte. Hirse als ganzes Korn kann als Beilage zu Gemüse, als Bratling, in Aufläufen und Gratins sowie Suppen zubereitet werden. Hirseflocken und Hirseschrot sind gesunder Bestandteil von Müslis und Frühstücksbreis und können in Keksen, Kuchen und Brot verarbeitet werden.

Zubereitungsempfehlung: Vor dem Kochen die Hirse heiß waschen, danach mit der 3 – 4-fachen Menge Wasser, Gemüsebrühe oder Milch 7 – 10 Minuten bei mittelstarker Hitze kochen. Anschließend ca. 15 Minuten köcheln.


Popcorn-Mais

Der Popcornmais oder auch Puffmais ist eine spezielle Maissorte und stammt ursprünglich aus Amerika, wo er ursprünglich zum indianischen Speiseplan gehörte. Er kann süß oder salzig zubereitet werden.

Zubereitungsempfehlung: Mais mit Zucker mischen. Öl in einem Topf erhitzen und den Mais mit dem Zucker hineingeben, Deckel sofort schließen und warten bis der Mais zu „poppen“ anfängt. Dann vom Herd ziehen und ca. 5 Minuten warten, bis der Mais vollständig aufgegangen ist. Der Zucker kann bei der Zubereitung auch weggelassen werden und nachträglich durch Agavendicksaft, Ahornsirup oder Dattelsüße ersetzt werden.


Quinoa, rot

Rotes Quinoa hat einen besonders aromatischen Geschmack. Die kleinen runden Körner schmecken leicht nussig und sind vielseitig als Beilage zu Gemüsegerichten, Salat und Suppe wie Reis, als Brei, Auflauf, Füllung oder als Bratling verwendbar.

Zubereitungsempfehlung: 250g Quinoa mit der doppelten Menge Wasser ca. 25 Min. köcheln und danach 5 Min. bei geschlossenem Deckel quellen lassen.


Quinoa, weiß

Die Quinoakörner werden manuell oder maschinell geerntet, danach getrocknet, geschält und abgepackt. Der weiße Quinoa ist mild nussig im Geschmack und kann vielseitig als Beilage zu Gemüsegerichten, Salat und Suppe wie Reis, als Brei, Auflauf oder als Bratling geröstet oder gepufft wie Amaranth zubereitet werden.

Zubereitungsempfehlung: 250g Quinoa mit der doppelten Menge Wasser ca. 25 Min. köcheln und danach 5 Min. bei geschlossenem Deckel quellen lassen.


Sojagranulat

Sojagranulat wird auch Sojafleisch genannt und aus entfettetem Sojamehl hergestellt. Es eignet sich hervorragend als Hackfleischersatz um beispielsweise vegetarische Burger, Bolognese Soße, Chili sin Carne und vieles mehr herzustellen.

Zubereitungsempfehlung: Das Sojagranulat wird kurz für 5 – 10 Minuten in heißer Gemüsebrühe eingeweicht, anschließend nach Belieben gewürzt und kann dann beliebig weiterverarbeitet werden, beispielsweise angebraten werden.

Hülsenfrüchte

 

Belugalinsen

Belugalinsen werden auch schwarze Linsen genannt und zeichnen sich durch ihren würzig-aromatischen Geschmack aus. Die Linsen sind in nur 20 Minuten – ohne Einweichen – gar. Die sehr kleine Linsensorte stammt aus Nordamerika und ist schnell zubereitet. Sie hat einen leicht nussigen Geschmack und eignet sich für Salate, Eintöpfe, Brotaufstriche und als Beilage zu Reis- und Gemüsegerichten.

Zubereitungsempfehlung: Beluga Linsen vor dem Kochen waschen und anschließend in der dreifachen Menge Wasser ca. 30 Minuten kochen. Salz erst zum Ende der Garzeit hinzufügen.


Berglinsen

Berglinsen sind fein aromatisch im Geschmack und nehmen das Aroma von Kräutern und Gewürzen sehr gut auf. Gekocht haben sie eine kernig bissfeste Konsistenz. Sie können für die Zubereitung von kräftigen Eintöpfen, Aufläufen, Suppen, Bratlingen und Salaten verwendet werden und eignen sich gut für das Ziehen von Keimlingen.

Zubereitungsempfehlung: 150 g Berglinsen gründlich waschen und in 400 ml Salzwasser oder Gemüsebrühe aufkochen. Bei geringer Hitze ca. 30 Min. köcheln lassen. Hülsenfrüchte werden schneller weich und bekömmlicher, wenn auf ein Liter Wasser, ein Teelöffel (Kaiser-)Natron zugegeben wird.


Bohnen, weiß

Die mittelgroßen, ovalen Bohnen sind mild im Geschmack und lassen sich gut mit Kräutern und Gewürzen verfeinern. Nach dem Kochen erhalten die Bohnen eine cremige Konsistenz und eignen sich für die Zubereitung von italienischen Gerichten wie Antipasti oder Minestrone und schmecken in Eintöpfen und Salaten sowie als Beilage zu Gemüse.

Zubereitungsempfehlung: Vor dem Kochen 8 bis 12 Stunden einweichen, danach in einem Sieb abtropfen lassen und einmal mit der 3-fachen Menge Wasser aufkochen, danach bei milder Hitze 60 bis 70 Min. kochen. Hülsenfrüchte werden schneller weich und bekömmlicher, wenn auf ein Liter Wasser, ein Teelöffel (Kaiser-)Natron zugegeben wird. Erst am Ende der Zubereitung salzen, sonst werden die Bohnen nicht weich.


Erbsen

Erbsen sind vielseitig verwendbar und würzig im Geschmack. Sie eignen sich mit ihrer mehligen Konsistenz für Eintöpfe, Suppen, Aufläufe, Risotto und können zu Püree verarbeitet werden, das als Aufstrich oder Beilage gegessen werden kann.

Zubereitungsempfehlung: Erbsen vor dem Kochen über Nacht einweichen. Anschließend waschen und in der 1,5-fachen Menge Wasser ca. 2 Stunden bei geringer Hitze kochen. Hülsenfrüchte werden schneller weich und bekömmlicher, wenn auf ein Liter Wasser, ein Teelöffel (Kaiser-)Natron zugegeben wird. Erst am Ende der Zubereitung salzen, sonst werden die Erbsen nicht weich.


Kichererbsen

Kichererbsen besitzen ein mild nussiges Aroma und haben einen hohen Eiweißgehalt. Sie finden Verwendung in der asiatisch-orientalischen Küche in Dhal oder Hummus und können für Salate, Eintöpfe, geröstet oder auch gern in Verbindung mit Couscous oder Reis zubereitet werden.

Zubereitungsempfehlung: Kichererbsen 12 Stunden in kaltem Wasser einweichen. Danach waschen und mit Wasser bedeckt 1 Stunde köcheln lassen.


Kidneybohnen

Die beliebten nierenförmigen Bohnen, die ursprünglich aus Peru kommen, zeichnen sich durch einen herzhaften Geschmack und eine mehlige Konsistenz aus. Kidneybohnen sind reich an pflanzlichen Proteinen und Ballaststoffen. Sie eignen sich klassisch für die Zubereitung von Chili und für scharf gewürzte Beilagen. Sie schmecken als Tacco Füllung, in Pfannengerichten und in kräftigen Eintöpfe und Salaten.

Zubereitungsempfehlung: Die Bohnen vor dem Kochen 12 Stunden einweichen. Danach waschen und in doppelter Menge Wasser ca. 60 – 90 Min kochen. Am Ende der Garzeit salzen.


Linsen, gelb

Um gelbe Linsen zu erhalten, werden grüne Linsen geschält und mit etwas Sonnenblumenöl poliert. Der gelbe Kern hat gekocht eine sämig-weiche Konsistenz, ist mild nussig im Geschmack und sehr bekömmlich. Gelbe Linsen eignen sich für die Zubereitung von Suppen, Salaten, indischen Dals, Pürees, Aufstrichen, Saucen und Bratlingen.

Zubereitungsempfehlung: Diese Linsen müssen nicht eingeweicht werden. Einfach 1 Tasse Linsen mit ca. 2 Tassen Wasser ca. 5 Min bis 10 Min. kochen. Erst nach dem Kochen Salz hinzugeben.


Linsen, grün

Die grünen bis braunen Tellerlinsen sind mittelgroß und kräftig würzig im Geschmack. Sie sind mehlig kochend und daher gut als Suppenlinsen sowie für die traditionellen schwäbischen Linsen und Spätzle, Aufläufe oder Pürees geeignet.

Zubereitungsempfehlung: Die Linsen am besten vor dem Kochen in kaltem Wasser ca. 3 Stunden einweichen und anschließend unter fließendem Wasser abwaschen. Danach 1 Tasse Linsen mit ca. 3 Tassen Wasser ca. 20 Min. bei geringer Temperatur garen. Ohne vorheriges Einweichen beträgt die Kochzeit 60 Min. Erst nach dem Kochen Salz hinzugeben. Hülsenfrüchte werden schneller weich und bekömmlicher, wenn auf ein Liter Wasser, ein Teelöffel (Kaiser-)Natron zugegeben wird.


Linsen, rot

Die Linse stammt aus dem Orient und ist eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt, denn sie wird bereits seit über 8000 Jahren angebaut.
Rote Linsen sind geschälte braune Linsen und schnell zubereitet. Sie haben einen mild nussigen Geschmack und sind in ihrer Konsistenz sämig weich. Sie eignen sich für die Zubereitung von Suppen, Eintöpfen, Salaten, indischen Dhals, Pürees, Saucen und Bratlingen.

Zubereitungsempfehlung: Rote Linsen in der doppelten Menge Wasser aufkochen und ca. 10 – 15 Min. köcheln lassen. Salz erst zum Ende der Garzeit hinzufügen.


Pintobohnen

Pintobohnen werden aufgrund ihrer braun gefleckten Färbung auch Wachtelbohnen genannt. Sie haben einen eher mehligen Charakter und eignen sich für deftige Eintöpfe, als Beilage zu Mais- und Reisgerichten und ebenso für Salate, Suppen und Füllungen. Sie ist eine gute Alternative zur Kidneybohne. Gewürze, wie zum Beispiel Thymian, Knoblauch und Zitronensaft passen gut zu Pintobohnen.

Zubereitungsempfehlung: Vor dem Kochen die Bohnen 12 Stunden in Wasser einweichen. Anschließend waschen und mit der doppelten Menge an Wasser für ca. 60 Min. kochen. Erst salzen, wenn die Bohnen gar sind.


Sojabohnen

Die Sojabohne stammt ursprünglich aus Asien und ist bekannt für ihren hohen Eiweißgehalt. Sie wird vor allem in Tofu, Tempeh oder Sojamilch verarbeitet oder kann pur in Salaten und Eintopfen oder als Snack gegessen werden.

Zubereitungshinweise: Vor dem Kochen 8 – 12 Stunden einweichen. Anschließend abwaschen und 1 Tasse Bohnen mit 3 Tassen Wasser 1,5- 2 Std. bei niedriger Hitze kochen.

Kakao

 

Carobpulver

Die länglichen braunen Früchte – die Caroben – gehören zu den Hülsenfrüchten und wachsen am sogenannten Johannisbrotbaum, der vorwiegend im Mittelmeerraum zuhause ist. Um das Pulver zu gewinnen werden die Kerne der Früchte nach der Ernte entfernt, um diese dann zu zerkleinern, zu rösten und zu mahlen. Gut verschlossen hält sich Carobpulver mehrere Jahre. Dabei ist es durch die enthaltenen Kohlenhydrate von Natur aus süß und enthält im Gegensatz zu Kakao keine Coffeinoide und kaum Fett. Weiterer Vorteil gegenüber Kakao ist der hohe Gehalt an Mineralstoffen, wie Kalzium und Eisen. Verwendet werden kann Carob klassisch als Kakao- oder Kaffeeersatz (warm oder kalt), für Desserts oder zum Backen. Es harmoniert gut mit Nüssen, geriebener Orangen-/Zitronenschale, Zimt oder Vanille.

Zubereitungsempfehlung: Für die Zubereitung eines „Carobkakaos“ das Pulver mit 2/3 heißem Wasser und 1/3 Milch (Kuhmilch oder auch Getreide-/Nussmilch) mischen. Anschließend kann nach Belieben mit Vollrohrzucker oder Honig gesüßt werden, wobei beachtet werden sollte, das Carob im Vergleich zu Kakao bereits einen süßen Eigengeschmack hat und daher weniger / keine zusätzliche Süße benötigt.


Kakaonibs

Kakaonibs sind geschälte und getrocknete, in Stücke gebrochene Kakaobohnen. Der knackig-feste Bruch schmeckt nach Kakao mit einer leicht bitteren Note, am ehesten noch vergleichbar mit einer sehr dunklen Schokolade aber nicht süß.

Zubereitungshinweise: Kakaonibs kann man direkt als Snack knabbern, passen aber auch super in das morgendliche Müsli oder als Backzutat z.B. für Kuchen oder Muffins.

Keimsaaten

 

Alfalfa

Die Pflanze des Alfalfa heißt Luzerne, kommt ursprünglich aus Asien und wurde früher vorwiegend als Futterpflanze eingesetzt. Alfalfa enthält viele wichtige Enzyme, Vitamine und Mineralien und wird daher auch als der „Vater aller Nährstoffe“ bezeichnet. Die Alfalfasprossen sind nussig im Geschmack und werden gerne zu Salaten, Suppen oder als Brotbelag gegessen. Die Saaten sollten kühl und trocken aufbewahrt werden.

Hinweise zum Anbau: Zunächst sollten die Samen ca. 4 – 6 Stunden in Wasser eingeweicht werden, um danach in einer Keimhilfe (Keimgerät, -schale oder Watteschale) ausgesät zu werden. 2 – 3 Mal täglich sollten die Keimlinge mit einem Zerstäuber bewässert werden. Bei einer idealen Temperatur
von 18 – 22°C, viel Licht und Platz können die Sprossen nach ca. 7 – 8 Tagen geerntet werden. Auf keinen Fall sollten die Keimlinge vor dem 7. Tag verzehrt werden, da der natürliche Fraßschutz der Pflanze (Canavanin) erst nach dem 7. Tag abgebaut wird.


Kresse

Kresse stammt aus der Familie der Kreuzblütler und hat einen leicht scharfen, senfähnlichen Geschmack und kann für Salate oder Aufstriche verwendet werden. Sie enthält viel Vitamin C, Eisen, Kalzium und Folsäure. Kresse wächst als sog. „Grünkraut“ und nicht als Sprossen. Gegessen werden die grünen Blättchen, die mehrere Tage haltbar sind. Die Saaten sollten kühl und trocken aufbewahrt werden

Hinweise zum Anbau: Um Kresse zu keimen, die Saat einfach auf einem feuchten Küchentuch aus Papier, in einer Schale oder auf einem Teller verteilen. Die Kressesamen müssen vor der Aussaat nicht eingeweicht werden und haben eine Keimdauer von ca. 5 – 6 Tagen. Die Saat sollte konstant feucht gehalten werden und keimt am besten bei einer Temperatur zwischen 18 und 20°C.


Mungbohnen

Die Mungbohne, die ursprünglich aus China kommt, enthält viel Eiweiß, Kohlenhydrate, Vitamin A, Kalium, Phosphor und Eisen. Sie eignet sich gut für die Zubereitung von Salaten, Suppen und asiatischen Pfannengerichten.

Hinweise zum Anbau: Die Samen vor dem Keimen 12 Stunden in Wasser einweichen. Danach in einem Keimglas mit dem 5 – 7-fachen an Wasser aussähen und 2 – 3 Mal täglich spülen. Die ideale Keimtemperatur beträgt 18 bis 22°C. Ab dem 3. Tag können die Sprossen geerntet werden und sollten relativ schnell verzehrt werden, da sie ab dem 4. Tag zäh in ihrer Konsistenz und herber im Geschmack werden. Aus einer Tasse Bohnen ergeben sich 7 Tassen Sprossen.


Radieschen

Das Radieschen ist erst seit dem 16. Jhdt. in Europa verbreitet, seine Herkunft ist nicht geklärt. Durch das enthaltene Senföl erhalten die Keimlinge ihren charakteristischen scharfen Geschmack. Zudem sind sie reich an Vitamin C, Folsäure, Calcium, Zink und Eisen und passen sehr gut zu Salaten, Aufstrichen, Suppen oder können auch warm gegessen werden, wobei sie dabei allerdings etwas an Schärfe verlieren.

Hinweise zum Anbau: Die Samen vor der Aussaat waschen und ca. 6 – 8 Stunden einweichen. Am besten wachsen sie bei Zimmertemperatur in einem Keimglas und sind in etwa 5 – 8 Tagen erntefertig.


Rucola

Der würzige, leicht scharfe Rucola, dessen Geschmack an Kresse erinnert, ist auch unter dem Namen Rauke bekannt und wurde schon in Germanien als Nutzpflanze zum Einsatz. Rucola ist reich an Vitamin C und Folsäure und hat eine verdauungsfördernde Wirkung. Rucola wird meist roh gegessen und ist als Zugabe in Salaten, auf Pizza oder in Nudelgerichten geeignet. Auch für die Zubereitung von Pesto oder Aufstrichen kann er gut verwendet werden. Die Saaten sollten kühl und trocken aufbewahrt werden

Hinweise zum Anbau: Die Rucolasamen werden in einem Kressesieb gekeimt und müssen vor der Aussaat nicht eingeweicht werden. Sie haben eine Keimdauer von ca. 4 – 6 Tagen. Die Saat sollte zweimal täglich gespült werden und keimt am besten bei einer Temperatur zwischen 18 und 20°C.


Rosenklee

Rosenklee, auch Inkarnat-Klee genannt, ist im westlichen Mittelmeerraum und in Südeuropa angesiedelt. Seine Sprossen enthalten viele Vitamine, Mineralien, Ballaststoffe und Chlorophyll. Er eignet sich gut für die Zubereitung von Salaten, Dips, Aufstrichen oder Gemüsegerichten.

Hinweise zum Anbau: Die Samen gründlich waschen und den Klee für ca. 4 – 6 Stunden einweichen. Die Samen müssen ca. 7 – 8 Tage keimen, bevor sie geerntet werden können. Während dieser Zeit sollten sie zweimal täglich gewässert werden. Der Rosenklee kann gut in einem Keimglas gezogen werden und wächst am besten bei einer Temperatur zwischen 18 und 20°C.

Reis

 

Basmatireis, natur

Basmatireis wird am Fuße des Himalaya angebaut und ist gekennzeichnet durch seine langen, dünnen Körner in beiger bis hellbrauner Färbung. Er entwickelt beim Kochen einen typischen, fein aromatischen Duft. Er eignet sich als Beilage für indische oder orientalische Gerichte mit Früchten und Gewürzen wie Curry, Ingwer und Safran.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Basmatireis gründlich waschen und in 500 ml gesalzenem Wasser aufkochen. Danach 35 Min. garen.


Basmatireis, weiß

Weißer Basmatireis wird am Fuße des Himalaya angebaut und ist gekennzeichnet durch seine langen, dünnen Körner in weißer Färbung. Er entwickelt beim Kochen einen typischen, fein aromatischen Duft. Er eignet sich als Beilage für indische oder orientalische Gerichte mit Früchten und Gewürzen wie Curry, Ingwer und Safran.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Basmatireis gründlich waschen und in 500 ml gesalzenem Wasser aufkochen. Danach 10 – 15 Min. garen.


Jasminreis

Jasminreis ist ein Duftreis und gehört zu den Langkornsorten. Beim Kochen entwickelt er einen aromatisch blumigen Duft und wird luftig und locker in seiner Konsistenz. Er wird gerne als Beilage in asiatischen und orientalischen Gerichten verwendet und passt in Currys, Suppen sowie Pfannengerichte.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Reis mit 500 ml Wasser bei geringer Temperatur ca. 10 – 15 Min mit geschlossenem Deckel garen.


Langkornreis, natur

Der mild-aromatische naturbelassene Reis ist auch als Vollkornreis bekannt und eignet sich durch seine lockere körnige Konsistenz für eine Vielzahl von Gerichten. Er kann als Beilage zu Gemüsegerichten, als Füllung, in Suppen oder in Salaten verwendet werden.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Reis mit ca. 1 Liter Wasser ca. 40 Min bei geringer Hitze und geschlossenem Deckel kochen.


Roter Reis (Camargue)

Edler Reis aus der Camargue im Süden Frankreichs. Seine tief granatrote Farbe erhält er durch den tonhaltigen Boden, auf dem er angebaut wird. Der Geschmack ist aromatisch, mild nussig, die Konsistenz bissfest. Er eignet sich als Beilage, für Reissalate und Aufläufe.

Zubereitungsempfehlung: Für 250 g Reis die 2 bis 2,5-facher Menge Wasser zum Kochen bringen. Danach Reis hinzugeben und 40 bis 45 Min. mit geschlossenem Deckel köcheln lassen, abschließend 5 Min. quellen lassen.


Rundkornreis, natur

Der Reis eignet sich für die Zubereitung von herzhaften und süßen Reisgerichten, wie zum Beispiel Risotto, Paella, Suppen, Milchreis oder süßen Aufläufen.

Zubereitungsempfehlung: 250 g Reis waschen und in 500 ml Wasser aufkochen. Danach ca. 45 Min. garen und salzen.


Wildreis, medium, Grad A

Der Reis mit seinen schwarz-braunen länglichen Körnern wurde ursprünglich von den Indianern in Kanada geerntet. Wildreis ist Wassergrassamen und wird vom Boot aus gesammelt. Anschließend werden die Rispen behutsam über dem Boot ausgeklopft. Dadurch werden die Körner gewonnen, die nun sorgsam von Hand verlesen, entspelzt und über dem Feuer getrocknet werden. Die geringen Erträge und die aufwendige Ernte sowie der besonders intensive Geschmack machen den Wildreis zu etwas Besonderem. Er kann gut mit anderen Reissorten, wie zum Beispiel Basmati oder Naturreis gemischt werden und als Beilage, zum Verfeinern von Salaten, Suppen, Gemüsefüllungen und Pilzgerichten.

Zubereitungsempfehlung: 200 g Reis mit 400 ml Wasser bei geringer Hitze 55 Min. garen bis die Körner aufplatzen.

Teigwaren

 

Dinkel Spaghetti

Spaghetti gelten als klassische italienische Nudeln, die hier als Variante mit Dinkelmehl hergestellt werden. Der Dinkel wird rein biologisch auf der Schwäbischen Alb angebaut, regional vermahlen und verarbeitet. Dinkelnudeln haben einen leicht nussigen Geschmack und passen gut zu Tomaten- oder
Sahnesaucen und Pesto sowie zu asiatischen Gerichten.

Zubereitungsempfehlung: 100g Nudeln mit 1 Teelöffel Salz in 1 L kochendes Wasser geben und ca. 7 Min. kochen. Anschließend das Wasser abgießen und die Nudeln abtropfen lassen, ggf. kalt abschrecken, um ein Nachgaren zu vermeiden.


Farfalle Semola (aus Hartweizengrieß)

Hartweizengrieß entsteht durch die Vermahlung des Mehlkörpers und des Keimlings. Danach wird es mit Wasser zu einem Teig verarbeitet, in die gewünschte Form gepresst und bei niedriger Temperatur getrocknet. Die Farfalle enthalten kein Ei.

Zubereitungsempfehlung: Die Nudeln mit der entsprechenden Menge Wasser und etwas Salz kochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist


Kid’s Pasta Farm

Die Nudeln in Form von Bauernhoftieren werden aus Hartweizengrieß hergestellt, der durch die Vermahlung von Weizenmehl und seines Keimlings entsteht. Danach wird das Ganze mit Wasser zu einem Teig verarbeitet, in die gewünschte Form gepresst und getrocknet. Sie können mit Tomaten- und Sahnesauce, Gemüse und Pesto zubereitet werden und eignen sich auch als Suppeneinlage.

Zubereitungsempfehlung: 100g Nudeln mit 1 Teelöffel Salz in 1 L kochendes Wasser geben und ca. 8 Min. kochen. Anschließend das Wasser abgießen und die Nudeln abtropfen lassen, ggf. kalt abschrecken, um ein Nachgaren zu vermeiden.


Lasagne Semola (aus Hartweizengrieß)

Hartweizengrieß entsteht durch die Vermahlung des Mehlkörpers und des Keimlings. Danach wird es mit Wasser zu einem Teig verarbeitet, in die gewünschte Form gepresst und bei niedriger Temperatur getrocknet. Die Lasagneplatten enthalten kein Ei.

Zubereitungsempfehlung: Die Lasagne muss nicht vorgekocht werden. Für Lasagne Bolognese oder Gemüselasagne die Lasagneplatten abwechselnd mit den gewünschten Zutaten schichten und überbacken.


Orecchiette

Orecchiette (deutsch: Öhrchen) sind eine aus Apulien (Süditalien) stammende Nudelsorte mit leicht gewölbter und rauher Oberfläche, die die Nudelsauce gut aufnimmt. Sie werden aus Hartweizengrieß hergestellt, der durch die Vermahlung von Weizenmehl und seines Keimlings entsteht. Danach wird das Ganze mit Wasser zu einem Teig verarbeitet, in die gewünschte Form gepresst und getrocknet. Orecchiette schmecken warm als Beilage und kalt in Salaten.

Zubereitungsempfehlung: 100g Nudeln mit 1 Teelöffel Salz in 1 L kochendes Wasser geben und ca. 17 Min. kochen. Anschließend das Wasser abgießen und die Nudeln abtropfen lassen, ggf. kalt abschrecken, um ein Nachgaren zu vermeiden.


Penne Intergrale (aus 100% Hartweizenvollkorngrieß):

Hartweizenvollkorngrieß entsteht durch die Vermahlung des Mehlkörpers und des Keimlings. Danach wird es mit Wasser zu einem Teig verarbeitet, in die gewünschte Form gepresst und bei niedriger Temperatur getrocknet. Die Nudeln enthalten kein Ei.

Zubereitungsempfehlung: Die Nudeln mit der entsprechenden Menge Wasser und etwas Salz kochen bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Handgefertigte Pasta der Nudelmanufaktur Wolf

Unsere vegane und handgefertigte Pasta beziehen wir vom Familienbetrieb „Nudelmanufaktur Wolf“ in Türkheim, nur 40 km von Augsburg entfernt. Ein Interview mit der Nudelmacherin finden Sie hier. Kleiner Tipp von der Nudelmacherin: „Bei allen Nudeln würde ich empfehlen ohne Salz zu kochen und das Nudelwasser für die Zubereitung von Soßen verwenden.“

Zubereitungsempfehlungen:

Chili-Fusilli

Ihren perfekten Geschmack und die Schärfe entfalten sie am Besten, wenn man die Chili-Fusilli nach dem Kochen einen Tag ruhen lässt. Zu diesen Nudeln passt zum Beispiel Sahnesoße.

Karotten-Conchiglie (Purple Haze)

Die Karotten-Conchiglie kann man zum Beispiel bei einem Gemüsegericht oder in einer Suppe verwenden.

Dinkelvollkorn-Paccheri, Dinkelvollkorn-Conchiglie

Die Dinkelnudeln kann man anstatt Weizennudeln verwenden und passen eigentlich zu allem.